Stellungnahme der BI zum Artikel der Badischen Zeitung vom 14.05.2020 „Wie geht es dem Müllheimer Eichwald über den viel diskutiert wurde“

Stellungnahme der BI „Rettet den Eichwald“  zum  BZ Artikel „Beliebt in Zeiten von Corona“ vom 14.05.2020

Da haben wir es schwarz auf weiß: Der Gemeinderat Müllheim hat die Forstwirtschaft im Eichwald ausgebremst. Schon erstaunlich, dass der Dienstleister sich beschwert, vom Auftraggeber, nämlich den politischen Vertretern der Müllheimer Bürgerinnen und Bürger, ausgebremst worden zu sein. Seit wann macht der Dienstleister die Vorgaben und seit wann hat der Auftraggeber diese zu akzeptieren? Sollte dies nicht andersherum sein? Ist das in der Forstwirtschaft anders als in allen anderen Fachgebieten? Gibt es hier tatsächlich nur EINEN Weg der Vorgehensweise? Nämlich den, den uns der derzeitige forstliche Dienstleister auf den Tisch legt? Letztendlich ist das aber eine Angelegenheit, die der Gemeinderat direkt mit den forstlichen Vertretern auszutragen hat. Ebenso die Tatsache, dass keine Vertretung des Waldeigentümers im Interview mit der BZ zu Wort kam.

Weiter wird im BZ-Artikel angeführt, es würde gefordert, dass der Müllheimer Eichwald „sich selbst überlassen bleibe“. Wer hat dies gefordert? Von Teilen des Gemeinderats und von der BI „Rettet den Eichwald“ wurde lediglich gefordert, ein oder zwei Jahre nur die notwendigsten forstlichen Maßnahmen durchzuführen, um so die notwendige Zeit zu haben, eine Bewirtschaftungsstrategie zu entwickeln, die die Bedürfnisse der Müllheimer Bürgerschaft sowie die aktuelle Klimaentwicklung und ihre Auswirkung auf den Wald berücksichtigt. Beides spielt in dem aktuellen Planungswerk nämlich keine Rolle.

Auch die ausdrückliche Betonung, dass die Debatte „hochemotional“ geführt wurde, wundert uns. Die von der BI zahlreich angebotenen Infoveranstaltungen mit bundesweit renommierten Forstexperten zeigen, dass die Diskussion seitens der BI auf dem aktuellen Stand der Forschung und umweltpolitischen Diskussion stattfand. Ganz davon ab, dass ein emotionaler Zugang zum Thema durchaus berechtigt ist.  Wald ist tatsächlich ein hoch emotionaler Ort.  Schattige Plätzchen und Wege schützen vor der Sommerhitze gerade in diesen heißen Jahren.  Alte Bäume erzählen Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten. Die Sanftheit der Geräusche mit Vogelgezwitscher und dem wohligen Rascheln der Blätter im Wind ist geradezu geschaffen für Meditation und der in der heutigen Zeit dringend notwendigen Entspannung. Den Waldbesuch dabei als reinen „Zeitvertreib“ zu bezeichnen, greift hier deutlich zu kurz.  Die positive Wirkung von Waldbesuchen auf die Gesundheit ist wissenschaftlich nachgewiesen. Anderenorts werden sogar spezielle Heilwälder ausgewiesen.

Anders in Müllheim. Da die Erholungsleistungen des Waldes ebenso wie seine ökologische Schutzfunktion kein unmittelbares Geld in die Kasse bringen, haben sie leider keine Lobby! Und so wird immer wieder die Kostenkeule aus der Kategorie „Totschlagargument“ geschwungen. Dass dies eine überaus kurzfristige Denkweise ist, die der vielfältigen Bedeutung des Eichwaldes für Müllheim und der extrem langen Wachstumszeit von Wäldern in keiner Weise gerecht wird, scheint offensichtlich noch nicht angekommen zu sein. Da nützt auch der Hinweis nichts, das Wald Museum, Lehr- und  Lernort und touristische Attraktion in einem ist und derartige  Einrichtungen nun einmal  Geld kosten. Vielmehr scheint die vorherrschende Meinung zu sein: Museum ist Museum, Schule ist Schule und Wald hat Holz und Geld zu liefern.

Wie und durch was sich dabei die Kosten des Waldes zusammensetzen, ob die durch Holzernte entstandenen direkten Kosten (z.B. Waldarbeiter) und indirekten Kosten (z.B. Wegeschäden, Wertverlust durch Fäll- und Rückeschäden) sauber verrechnet und angegeben werden, bleibt dabei im Dunkeln. Da muss der interessierte Laie einfach darauf vertrauen, dass die Kosten z.B. des Waldwegeerhaltes durch Holzernte nicht einfach von der Holzernte zeitlich und funktional entkoppelt und anderen Funktionen wie z.B. touristischen Maßnahmen zugerechnet werden.

So bemühen wir uns auch, die im Artikel erwähnten Kosten von 60.000 Euro für ein einzelnes Waldhabitat (5-15 Bäume) als absolut vertrauenswürdige Zahl hinzunehmen.  Auch wenn die Ausweisung von Waldrefugien im Wesentlichen darin besteht, die ausgewählten Bäume mittels Kringel zu markieren und in ein Kataster aufzunehmen. Die Arbeitskosten scheinen wohl mittlerweile exorbitant angestiegen zu sein oder muss man dafür erst noch eine ganze digitale Serverlandschaft aufbauen?  Oder sollte die Botschaft gar folgende sein „Wenn ihr Naturschutz wollt, müsst ihr bluten!“?

Tatsächlich, und das zeigt die Debatte mit dem forstlichen Dienstleister ganz deutlich: Es fehlt eine klare übergeordnete Zielsetzung im Eichwald. Bislang ist die Priorität (und das ist im Planungswerk auch nachzulesen) definitiv auf Wirtschaftswald gesetzt. Wenn man sich jedoch der stadtnahen Lage des Eichwaldes und deren Besucherströme schon vor Corona bewusst wird, so müsste unserer Meinung nach jedem klar sein, dass in unserem Eichwald der Erholungsfunktion eine ganz besondere Priorität zukommt. Dass man dabei nicht auf Nutzung verzichten muss, ist selbstverständlich und wurde auch nie gefordert!

Unsere Forderungen können alle offen auf unserer Webseite (https://eichwald-muellheim.de/die-forderungen-der-buergerinitiative/ ) einsehen.  Eine dauerhafte Forderung nach einem Nutzungsverzicht können wir dort nicht finden, gerne nehmen wir aber nachvollziehbare Hinweise hierzu entgegen.

Bei der gesamten Bewirtschaftungsdiskussion ist eines auffällig: Es wird von der Forstseite immer wieder gebetsmühlenartig auf den „Eichenwald“ hingewiesen, den man erhalten und fördern möchte.  Dies kann auch der Laie gut beobachten, denn die Wuchsröhren und Pflanzungen enthalten tatsächlich ausschließlich Eichenpflanzen.
Bislang herrscht allerdings auch in der Forstwelt große Unsicherheit, welche Baumarten in Zeiten des Klimawandels zukünftig besonders geeignet sind. Eine Förderung der Eiche ist sicherlich nicht schlecht, aber warum so einseitig und in diesem Tempo? Zumal auch die Eiche sich anderenorts bereits vom Klimawandel geschwächt zeigt. Bereits seit Jahrzehnten spricht sich die forstwirtschaftliche Lehre gegen Monokulturen aus und fordert Mischwälder mit einer hohen Variation an Baumarten. Dies hat mehrere wichtige Gründe: Mischwälder sind widerstandsfähiger und ökologisch wertvoller. Und auch aus ökonomischen Gründen ist es sinnvoll, auf unterschiedliche Baumarten zu setzen. Wer weiß schon, welche Holzart in 100 bis 200 Jahren auf dem Markt besonders gefragt ist? Bei derart langen Produktionszeitraumen ist es auch wirtschaftlich gesehen nur klug auf verschiedene Arten zu setzen!

Der Begriff „Mischwald“, taucht allerdings weder in diesem Artikel der BZ noch auf einem der bis dato aufgestellten aufwändig präparierten Hinweistafeln im Eichwald auf.  Sind wir etwa einem Irrtum aufgesessen und Mischbestände sind hier aus fachlicher Sicht gar nicht mehr anzustreben? Wir wären froh, wenn wir etwas Aufklärung bekommen könnten. In dem Zusammenhang würden wir uns auch über eine nachvollziehbare Erklärung freuen, warum die vor einigen Jahren noch vorhandenen und teilweise neu gepflanzten besonderen Baumarten wie Kirsche, Nussbaum oder auch Esskastanie nach und nach aus dem Eichwald verschwunden sind.

Abschließend wollen wir nicht verheimlichen, dass auch positive Entwicklungen erkennbar sind: Gut finden wir, dass einige unserer Forderungen zumindest ansatzweise umgesetzt werden sollen, wie z.B. die geplante Ausweisung von Waldrefugien. Damit trägt unsere Arbeit doch schon deutliche Früchte und es bestätigt uns, die Diskussionen intensiv weiterzuführen.

Die konkreten Forderungen der Bürgerinitiative

Ziele, Vorschläge und Forderungen
der Bürgerinitiative „Rettet den Eichwald“ für den Eichwald Müllheim

  1. Änderung der übergeordneten Zielsetzung für den Eichwald:
    • Zukünftig sollen die Waldfunktionen Erholung und Naturschutz mindestens in gleichem Maße bei der Waldbewirtschaftung berücksichtigt werden, wie die wirtschaftliche Funktion. Das aktuelle Vorherrschen der wirtschaftlich orientierten Waldbewirtschaftung lehnen wir ab.

    • Grundsätzlich legt der Waldeigentümer die Ziele fest und nicht die Forstverwaltung bzw. der Dienstleister. Waldeigentümer sind letztendlich die Bürger der Stadt. Bürger, Gemeinderat und Stadt sollten sich daher entsprechend einbringen und auf eine differenzierte Bewirtschaftung Einfluss nehmen. Die im Rahmen der Forsteinrichtung dargelegten Ziele (formuliert auf Basis der sogenannten sechs Helsinki-Kriterien) haben eher neutralen Charakter und geben keine klare Zieldefinition vor. Die BI fordert eine klare deutlichere Anerkennung und stärkere Berücksichtigung von Erholungs- und Schutzfunktion

    • Erholungsfunktion: Der Müllheimer Eichwald ist mit seinen rd. 300 ha das der Kernstadt nächstgelegene Waldgebiet, umgeben von Siedlung, Freiflächen wie Streuobstwiesen und von Weinbau. Durch die Flächengröße von knapp 300 ha (Ausdehnung ca. 2,6 x 1,8 km) sowie durch die Wege am Waldrand hat der Besucher im Eichwald die Möglichkeit, den Wald aber auch die Freiflächen innerhalb kurzer Zeit zu besuchen. Deshalb braucht es aus Erholungssicht keinen Freiflächencharakter innerhalb der Waldfläche. Vielmehr stellt die schattenspendende Wirkung des Waldes eine ganz wesentliche Erholungseigenschaft dar. An den Wegen eignet sich hierfür die Buche sowie andere eher schattenverträgliche Arten besser als die lichtere Eiche.
      Darüber hinaus hat das Waldbild – die Ästhetik des Waldes –eine wichtige Bedeutung für die Erholungsfunktion. Diese wird durch die zunehmende Zahl und Größe der Verjüngungsflächen mit Wuchsröhren sowie durch intensive Durchforstungsmaßnahmen empfindlich gestört. Der Eichwald soll von den Waldbesuchern als WALD und nicht als forstliche Großbaustelle wahrgenommen werden können. Wünschenswert ist ein Waldbild, dass auch durch starke alte, knorrige Eichen, stattliche Buchen und andere Baumarten geprägt ist. Ein derartiger Wald könnte den mittlerweile auch überregional bekannten Eichwald touristisch stärker in den Fokus rücken.
    • Schutzfunktion: Der Müllheimer Eichwald weist im Gegensatz zum Britzinger Eichwald keine effektiv wirksamen Waldschutzgebiete auf, obwohl die einzigartige Waldstruktur – gerade auch der Reichtum an alten Eichen –  eindeutig dafür spräche. (Siehe hierzu auch Stellungnahme NABU.) Die Forderungen der BI nach Flächenschutz sind weiter unten dargestellt. Wichtig, aber derzeit unklar, ist die Zuweisung von Ökopunkten zu Beständen im Eichwald.
      Außer einem 3.5 ha großen Waldrefugium sowie ausgewiesenen Waldbiotopflächen, welche bisher keinen offensichtlichen Einfluss auf die Bewirtschaftung hatten, sind uns keine weiteren geschützten Flächen bekannt.
  2. Baumartenzusammensetzung:
    • Die BI strebt einen Eichen-Buchen Mischwald an, welcher sich am derzeitigen Mischungsverhältnis orientiert. Eine radikale Zielsetzung hin zu einer möglichst schnellen Erhöhung des Eichenanteils in Richtung Monokulturen wird abgelehnt. Der Eichenanteil kann leicht erhöht werden, darf dabei aber nicht wie in den letzten Jahren praktiziert, radikale Durchforstungen sowie eine derart hohe Anzahl und in der Summe zu große Kahlschlagflächen zur Folge haben.
      Der BI ist klar, dass die Eiche als künstlich eingebrachte Lichtbaumart eine entsprechende Behandlung benötigt, bei der ggf. Kleinkahlschläge/Lochschläge zur Verjüngung notwendig sein können. Auch in Fachkreisen wird dieser Punkt sehr kontrovers diskutiert (siehe z.B. Jedicke & Hakes Naturschutz und Landschaftsplanung 37, (2), 2005, „ Management von Eichenwäldern im Rahmen der FFH-Richtlinie“)
      Aufgrund der derzeitigen Klimaentwicklung ist in jedem Falle erhöhte Sensibilität gefordert. Noch nicht voraussehbar ist, wie sich die Dynamik der Eiche im Vergleich zu den bislang natürlich vorkommenden Baumarten entwickelt. In jedem Falle sollen Mischbestände und nicht etwa Eichenreinbestände angestrebt werden.
    • Weiterhin sollten bisher eingemischte Baumarten erhalten und gefördert werden – anzuführen sind hier beispielhaft Ahorn, (Esche), Hainbuche, Linde, Kiefer, Fichte. Kirsche, Nussbaum, Esskastanie etc. Seltene Baumarten können dabei als Einzelbäume an Rändern von Beständen / Wegen eingebracht werden (vor Jahren gängige Praxis). Tatsächlich setzt die gegenwärtige Bewirtschaftung ausschließlich auf die Eiche, welche auf den meisten Flächen bis direkt an die Wege gesetzt wird.
  3. Deutlich sensibleres Vorgehen und Reduzierung der Durchforstungsintensität.
    • Die Intensität der in den letzten Jahren durchgeführten Durchforstungen ist eindeutig zu hoch. Aufgerissene Bestände, größere Lücken, teils über Horstgrößen, reduzieren den typischen Waldcharakter.
      Das Waldbild leidet und Beschattung und Bestandesschluss verschwinden. Insbesondere im Kontext schädlicher Auswirkungen des Klimawandels sind eher geschlossene Bestandesformen anzustreben.
      Zudem ist auch aus forstlicher Sicht zu hinterfragen, ob jede noch so schwache Eiche von vitaleren Wertträgern freigestellt werden muss, was letztendlich auch finanzielle Verluste zur Folge hat. Die in kurzer Zeit radikal freigestellten Eichen sind zudem der Gefahr der Entwertung durch Wasserreiser oder auch Ringschäle ausgesetzt.

  4. Detailforderungen/ Instrumentarien:
    • Das aktuelle Einrichtungswerk gibt eine Hiebssatzsteigerung um 30% (auf der gesamten Fläche) zur vorangegangenen Planung vor. Die BI fordert eine erhebliche Reduzierung des Hiebsatzes als Konsequenz aus den o.g. Forderungen.
      Zu beachten ist, dass selbst im aktuellen Einrichtungswerk die Forderungen nach einer Hiebssatzsenkung im Kapitel 3.2. dargelegt sind. Der Hiebssatz wurde in der letzten Zwischenrevision schon einmal gesenkt, ohne dass im Einrichtungswerk die Gründe hierfür erwähnt wurden (siehe Kapitel 2). Die Hiebsatzsenkung würde auch den Förstern den Druck nehmen, aufgrund der Vorgaben „Verzweiflungshiebe“ durchzuführen.
      Keinesfalls darf die derzeitige Käfersituation im Nadelholz zu Kompensationshieben im Laubholzbereich führen.
    • Deutliche Reduzierung der jährlichen Eichenverjüngungsflächen. Die BI fordert die Begrenzung auf max. 0,5 ha pro Jahr im Müllheimer Eichwald.
    • Ausweisung von 100 ha Eichwald als Schonwald mit klar festgelegten und nachprüfbaren Zielen.
    • Zusätzlich insgesamt 5% der Fläche = 15 ha als Waldrefugien ausweisen.
    • Ausweisung einzelner alter, besonders stattlicher Eichen und Buchen, gegebenenfalls auch anderer Baumarten als Naturdenkmale. Grundsätzlich sollten aber alle Bäume mit Horsten oder Höhlen, größeren Rindenschäden (z.B. Blitzschlag), starken Totästen, Baumpilzen, krüppeligem Wuchs oder anderen Besonderheiten geschont und solange als möglich im Bestand erhalten werden. Derartige Bäume sind für den Artenschutz von hoher Wertigkeit; sie bieten Lebensraum für höhlenbrütende Vögel und Fledermäuse, für Insekten (große Artenvielfalt und Besonderheiten der Käfer an Eiche!), Pilze, Flechten, Moose und zahllose Kleinlebewesen. Oft sind derartige Bäume von geringerem Holzwert. aber sehr hohem Naturschutzwert. Bei der Auswahl zu fällender Bäume muss daher großer Wert auf das Auffinden und den Erhalt derartiger Bäume gelegt werden – und das nicht nur im Rahmen von Altholzinseln und Naturdenkmalen.
    • Prüfung der Ausweisung des Eichwaldes als Heilwald. Maßnahmen hierzu müssten im Detail diskutiert werden. Eine derartige Ausweisung rückt den Wald in einen neuen Fokus und kann auch touristisch von großem Interesse sein. Ggf. ist hier auch eine Kooperation mit Badenweiler möglich.
    • Waldaußen- und Innenrandgestaltung
      Eine ökologisch wertvolle Waldrandgestaltung fehlt derzeit. Der Waldrand entlang der Wege ist durch imaschinelle Fräsung gekennzeichnet, ähnlich wie bei Bundesstraßen oder Autobahnen. Dabei wird keine Rücksicht auf wertvolle Sträucher oder andere Pflanzen genommen. Eine aktive Waldrandgestaltung würde den ökologischen sowie den Erholungswert deutlich steigern.
      ==> Aufgrund der in den letzten Jahren erfolgten Auflichtungen hat sich zudem auch im Innenbereich entlang der Wege eine starke Flora entwickelt, die nun aufwändig analog zum Außenbereich maschinell abgefräst werden. Neben ökologischen Nachteilen sehen wir das auch unter finanziellen Aspekten sehr kritisch. Dies ist eine Folge der starken Auflichtungen der Bestände.
    • Das Anbringen und Pflegen von Nistkästen ist im Sinne der Artenvielfalt zur Förderung von Höhlenbrütern und Höhlenbewohnern sehr wichtig. Bis vor wenigen Jahren sind die Nistkästen im Eichwald  gepflegt worden. Die zahlreichen offenen Kästen zeigen, dass dies nun nicht mehr der Fall ist. Die Pflege sollte wieder aufgenommen werden.
    • Für den gesamten Müllheimer Stadtwald.
    • Reduzierung des Hiebsatzes auf der Gesamtfläche
    • Anstreben einer Zertifizierung nach FSC