Startseite Bürgerinitiative Rettet den Eichwald

 Die BI gratuliert den zahlreichen Aktivist:innen und den Unterstützer:innen  zum Erfolg! Die Stadt hat eingelenkt und die Hiebe im Hoyerstännle vorerst ausgesetzt!  Ob der Grund  tatsächlich in der Mahnwache oder im derzeit anhängigen Umweltmeldeverfahren liegt, ist zunächst unklar. 

Ganz eindeutig zeigt dieser Erfolg der Aktivist:innen, dass sich Beharrlichkeit auszahlt. Die Mahnwache wurde auf legalem Wege und waldschonend durchgeführt. Die Polizei war mehrfach vor Ort und hatte nichts auszusetzen.
Mittlerweile sind auch die meisten Baumplattformen wieder abgebaut.  Der Boden ist komplett geräumt, die Banner entfernt.
Die bewusst einseitig verfassten Meldungen und hetzerischen Darstellungen der Badischen Zeitung zeigen, dass man dort nicht an sachlichen Argumenten, wohl aber an oberflächlicher Polarisierung interessiert ist. 
Kritische Fragen, z.B. warum die Stadt ausschlaggebende Gutachten zurückhält, werden gar nicht erst gestellt, geschweige denn kritisch erwähnt.
Umso erfreulicher war es, dass ein Forstunternehmer, welcher von der Buttersäuereattacke betroffen war (die BI hat sich davon strengstens distanziert!)  sogar seinen Forstschlepper in der Nähe der Mahnwache platziert hatte, damit die Aktivist:innen  diesen mit überwachen.  Eine Nachricht in der Badischen Zeitung hierüber war aber nicht zu finden. Vermutlich wäre es der Badischen Zeitung gegen den Strich gegangen, neutral auch einmal positive Nachrichten über die BI zu schreiben.
Lieber lässt die Stadt, Forst und Badische Zeitung  als Sprachrohr ausschliesslich Leute und Stimmen zu Wort kommen, welche die BI direkt in den Zusammenhang mit den kürzlich begangenen Sachbeschädigungen  bringen.  Wie man so etwas als „Deeskalation“ bezeichnen kann, bleibt dabei im Dunkeln.

 

 


Der Eichwald in Müllheim. Ein wunderschöner alter Eichenmischwald  direkt gelegen bei Müllheim  in Südbaden im Markgräflerland. Ein beliebter Ort für Erholung.  Schattenspender in Zeiten heißer Sommermonate. Schutz für eine unzählbare Anzahl an Tieren und Pflanzen. 

Weder Stadt noch Forstbehörde honorieren diesen einzigartigen Wald.  Schnelle Kasse ist das Motto,  wo Eichen- und anderes Laubholz begehrt und die Gemeindekasse klamm ist.   

 Ein fataler Fehler, denn gefällte über 200 Jährige Bäume können nicht mehr in eine dringend benötigte Diskussion mit einbezogen werden. 

Dabei setzen sich Stadt und Forst auch über anerkannte andere fachliche Ausrichtungen zum Klimaschutz hinweg. Geschlossene Wälder  und Baumartenvielfalt sind die Zukunft. Nicht Kahlschlag und Intensivdurchforstungen!

Wie alt Eichen werden können und dabei sogar sich dem Klimawandel anpassen können zeigte das ZDF  mit einer Reportage innerhalb des Heute Journal

Die Stadt  setzt mit ihren unverminderten Kahlhieben und Starkdurchforstungen aussschließlich auf das schnelle  Geld und  werden die  Alteichenbestände innerhalb weniger Jahrzehnte abgeerntet haben .
Die Nachfolgegenerationen bleiben hierbei völlig außen vor genauso dass der Wald  durch die Hiebe gerade im Klimawandel deutlich geschwächt wird.

Ein BI Mitglied hat es sehr treffend in einem Facebook Post geschrieben:
Warum baut man einen stabilen Eichen Buchenwald mit Bäumen die Altersabstände von ca. 60 Jahren haben, also von 60 jährigen bis 300 jährigen Eichen und etwas jüngeren Buchen, innerhalb von 10 Jahren um, auf eine einzige Altersklasse, entwertet dabei die 60 – 150 jährigen Eichen, um sie dann VOR ihrer angegebenen „Erntereife“ von 200 Jahren zu schlagen; – gefährdet das Grundwasser durch diese Eingriffe und ignoriert den Wert der Naherholung und des Kleinklimas des gesamten Markgräflerlandes;

…Und das alles um seine Werteichen möglichst schnell im erst begonnenen Wertanstieg zu verramschen. Es tut mir leid Herr Martin Löffler und Herr Danksin das kann ich nicht verstehen. Kein Mensch verkauft seine Aktien,  wenn sie beginnen zu steigen.

Klicken Sie hier um zu erfahren, wie sich die derzeitige ignorante,  rein auf Umsatz ausgerichtete Forstwirtschaft auf unseren Eichwald auswirkt

Siehe auch das aktuelle Papier des Bundesamtes für Naturschutz

Durch die unverminderten Kahlschläge und Starkdurforstung offenbart sich die auf kurzfristigen Umsatz ausgerichtete Forstwirtschaft.  
Leider übernimmt die Stadtverwaltung Müllheim die vom Forstamt Staufen erzeugten  irreführende Behauptung, dass nur mehr Holzeinschlag der Wald klimaresistenter würde, indem der Wald „verjüngt“ wird. 

Interessant dabei, dass die Forstliche Versuchs und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) exakt das absolute Gegenteil  feststellt (zum Artikel).