Startseite Bürgerinitiative Rettet den Eichwald

Vortrag am 19. Mai um 19:00 im Hotel Stadthaus


„Waldnaturschutz in Zeiten des Klimawandels – Perspektiven für den Müllheimer Eichwald“

Unter diesem Titel findet am Donnerstag, den 19 Mai 2022 um 19:00 Uhr eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Johannes Enssle, studierter Forstexperte und Landesvorsitzender des Naturschutzbundes (NABU) Baden-Württemberg, statt.

Veranstaltungsort ist das Hotel Stadthaus in Müllheim. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Eichwald in Müllheim ist derzeit wieder intensiv in Diskussion.
Im vergangenen Winter wurden aufgrund von Protesten die Hiebsmaßnahmen in den alten Eichenbeständen ausgesetzt.
Aktuell steht die turnusgemäße Überprüfung der 10 jährigen Forstplanung an.

Wie soll es weitergehen im Müllheimer Eichwald?
Die BI „Rettet den Eichwald“ möchte durch fachliche Information und Diskussion dazu beitragen,
die stark nutzungsorientierte Waldbewirtschaftung vor den aktuellen Herausforderungen des Klimawandels und der gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald zu hinterfragen.
Es werden spannende Diskussionen erwartet.

 



Der Eichwald in Müllheim. Ein wunderschöner alter Eichenmischwald  direkt gelegen bei Müllheim  in Südbaden im Markgräflerland. Ein beliebter Ort für Erholung.  Schattenspender in Zeiten heißer Sommermonate. Schutz für eine unzählbare Anzahl an Tieren und Pflanzen. 

Weder Stadt noch Forstbehörde honorieren diesen einzigartigen Wald.  Schnelle Kasse ist das Motto,  wo Eichen- und anderes Laubholz begehrt und die Gemeindekasse klamm ist.   

 Ein fataler Fehler, denn gefällte über 200 Jährige Bäume können nicht mehr in eine dringend benötigte Diskussion mit einbezogen werden. 

Dabei setzen sich Stadt und Forst auch über anerkannte andere fachliche Ausrichtungen zum Klimaschutz hinweg. Geschlossene Wälder  und Baumartenvielfalt sind die Zukunft. Nicht Kahlschlag und Intensivdurchforstungen!

Wie alt Eichen werden können und dabei sogar sich dem Klimawandel anpassen können zeigte das ZDF  mit einer Reportage innerhalb des Heute Journal

Die Stadt  setzt mit ihren unverminderten Kahlhieben und Starkdurchforstungen aussschließlich auf das schnelle  Geld und  werden die  Alteichenbestände innerhalb weniger Jahrzehnte abgeerntet haben .
Die Nachfolgegenerationen bleiben hierbei völlig außen vor genauso dass der Wald  durch die Hiebe gerade im Klimawandel deutlich geschwächt wird.

Klicken Sie hier um zu erfahren, wie sich die derzeitige,  rein auf Umsatz ausgerichtete Forstwirtschaft auf unseren Eichwald auswirkt

Siehe auch das aktuelle Papier des Bundesamtes für Naturschutz

Durch die unverminderten Kahlschläge und Starkdurforstung offenbart sich die auf kurzfristigen Umsatz ausgerichtete Forstwirtschaft.  
Leider übernimmt die Stadtverwaltung Müllheim die vom Forstamt Staufen erzeugten  irreführende Behauptung, dass nur mehr Holzeinschlag der Wald klimaresistenter würde, indem der Wald „verjüngt“ wird. 

Interessant dabei, dass die Forstliche Versuchs und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) exakt das absolute Gegenteil  feststellt (zum Artikel).